Die Interessenvertretung sächsischer Ingenieure
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ingletter - Nr. 14 vom 21. Juli 2015

Unsere Themen:

  • Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure noch bis zum 31. Juli
  • Gehaltsumfrage ausgewertet: Das wird 2015 in Architektur- und Ingenieurbüros verdient
  • Bezeichnung "anerkannter Sachverständiger" ohne Angabe der Anerkennungsstelle ist irreführend
  • Kabinett beschließt größte Reform des Vergaberechts seit über zehn Jahren
  • AHO-Schriftenreihe: Neuauflage von Heft 17 Brandschutz
  • BKI Objektdaten Energieeffizientes Bauen - Band E6 erschienen
  • Aktuelle Seminare und Veranstaltungen

Sächsischer Staatspreis 2015 - "Baukunst schafft Orte der Begegnung"

Die Auslobung zum diesjährigen Sächsischen Staatspreis für Baukultur, der unter dem Motto "Baukunst schafft Orte der Begegnung" steht, wurde veröffentlicht. Auslobende sind das Sächsische Staatsministerium des Innern, die Architektenkammer Sachsen sowie die Ingenieurkammer Sachsen.

Gewürdigt werden Beiträge, die gestalterisch wahrnehmbare, städtebauliche Werte innehaben. Diese sollen die Kommunikation von Menschen allein schon durch ihre optimale Funktionalität befördern. Die Spannweite der Bauwerke reicht vom Schulplatz über das Krankenhaus bis hin zum öffentlichen Platz einer Stadt oder der Parkanlage. Die staatliche Anerkennung spricht dabei Bauherren, Planer und Ausführende an.

Zu dem Wettbewerb sind Arbeiten als realisierte Projekte zugelassen, die in den letzten zehn Jahren im Freistaat Sachsen entstanden sind. Der Sächsische Staatspreis ist in diesem Jahr mit einem Gesamtpreisgeld von 15.000 EUR dotiert.

Die Auslobungs- und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter dem folgenden Link (Einreichungsfrist ist der 1. September 2015).

Honorierung von baubegleitenden Ingenieurleistungen

Der Ausschuss „Berufsrecht, Honorar, Wettbewerb und Vergabe“ hat im Rahmen seines Arbeitsprogrammes 2014 die aus der HOAI 2013 resultierenden Probleme bei der Honorierung von baubegleitenden Ingenieurleistungen untersucht. Dabei wurden Kalkulationsansätze für die Honorarermittlung der Örtlichen Bauüberwachung nach Stundensätzen oder anrechenbaren Kosten an Hand von praktischen Werten, hauptsächlich aus dem sächsischen Raum, betrachtet. Die Auskömmlichkeit der Honorare ist wichtiges Kriterium für eine qualitätsgerechte Kontrolle der Bauausführung. Die Ingenieurkammer Sachsen wird sich auch im Rahmen der Bundesingenieurkammer dieser Problematik verstärkt annehmen.

Ausarbeitung des BHWV (Kurzfassung)
Ausarbeitung des BHWV (Langfassung)

Sachsen regional

Mitgliedermagazin: Ereignisse - Menschen - Nachrichten - Wissen | Ausgabe Juni 2015

Inhalt:

  • Demographischer Wandel: Auch die Ingenieurkammer Sachsen ist betroffen
  • Kammervertreter im Gespräch mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich
  • Gespräch mit Innenminister Ulbig zu bezahlbarem Wohnen
  • Vorstand der Ingenieurkammer Sachsen im Deutschen Bundestag
  • SAB-Vorstandschef Stefan Weber empfing Prof. Milke
  • Geänderte Berufsanerkennung für Ingenieure
  • Positionspapier der BIngK: Fortschreibung der HOAI 2013
  • Freie Berufe wieder im Visier der EU-Kommission
  • ingrecht: Aktuelle Urteile und Entscheidungen
  • Neue Mitglieder | Bekanntmachungen der Ingenieurkammer

BGH-Entscheidung veröffentlicht: Bei stufenweiser Beauftragung bestimmt der Abrufzeitpunkt die anzuwendende HOAI-Fassung

In dritter und letzter Instanz herrscht nun endgültig Klarheit: Der Bundesgerichtshof hat in seinem am 20. Januar 2015 veröffentlichten Urteil vom 18. Dezember 2014 entschieden, welche HOAI-Fassung bei stufenweiser Beauftragung von Architekten- und Ingenieurleistungen auf die nach dem Abruf noch zu erbringenden Leistungen Anwendung findet. Das Urteil besagt, dass nicht der Zeitpunkt des Abschlusses des Ausgangsvertrages maßgebend ist, sondern wann der Vertrag über die weiteren Leistungen letztlich geschlossen wird (BGH, 18. Dezember 2014 - VII ZR 350/13).

Die Ingenieurkammer Sachsen hat seit Jahren darauf hingewiesen, dass die Rechtsauffassung des damaligen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) falsch ist und nach dem Grundsatz „Alter Vertrag – altes Recht, neuer Vertrag – neues Recht“ zu verfahren sei.

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