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Nr. 18 vom 16. September 2010

„Seht, welch kostbares Erbe“ – Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt im Finanzministerium Dresden gerettete Baudenkmale vor

[11.03.10] Eine für den Ort eher ungewöhnliche Präsentation des Finanzmitteleinsatzes zeigt  die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vom 1. April bis zum 23. April 2010 im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen am Carolaplatz in Dresden: 25. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland, die die private Denkmalschutz-Stiftung seit ihrer Gründung vor 25 Jahren fördern konnte, werden in der Fotoausstellung gezeigt. Dazu gehört die mächtige Wismarer Georgenkirche ebenso wie die „Alte Kapelle“ im bayrischen Regensburg oder der Leuchtturm 'Roter Sand' in der Wesermündung. Aus Sachsen werden der Pfundsche Milchladen in Dresden und das Waidhaus in Görlitz vorgestellt.

Seit ihrer Gründung 1985 hat die private Bonner Stiftung dank der Spenden von über 190.000 Förderern und erheblichen Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mehr als 430 Millionen Euro für rund 3.600 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen. Zu den seit 1991 in Sachsen geförderten mehr als 660 Projekten gehören in Dresden die Frauenkirche, das Schloss, das Japanische Palais, der Cholerabrunnen, den Pfundschen Milchladen, das Lingnerschloss, die Villa Salzburg, die Russisch-Orthodoxe Kirche oder der Chinesische Pavillon im Weißen Hirschen, in der Nähe zählen außerdem u.a. Winzerhäuser in Radebeul, das Barockschloss in Wachau, in Moritzburg das Schloss, die Fasanerie und der Rüdenhof, in Riesa Schloss Jahnishausen, in Meißen der Dom und zahlreiche Bürgerhäuser oder in Pirna das Canalettohaus zu den von der Stiftung unterstützten Denkmalen.

Unterstützt werden die Ziele der Stiftung in Dresden durch ein ehrenamtliches Ortskuratorium unter der Leitung von Dr. Klaus Otto.

Die Ausstellung ist im Sächsischen Finanzministerium bis zum 23. April 2010 zu besichtigen: Mo - Fr 8 - 18 Uhr (geschlossen an den Osterfeiertagen).

 
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