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Metropolregion Sachsendreieck

Presseinformation

"Metropolregion Sachsendreieck" mit Leben erfüllen

Leipzig, 02.11.06. Um die Chancen im globalen Wettbewerb zu steigern, müssen die beteiligten Regionen Chemnitz/Zwickau, Halle/Leipzig und Dresden das Prädikat "Metropolregion Sachsendreieck" besser nutzen und vermarkten. Entscheidend ist dabei die Entwicklung weiterer gemeinsamer Initiativen in enger Zusammenarbeit mit allen regionalen Akteuren – dazu gehören auch Thüringer Regionen, so das übereinstimmende Fazit von Dr.-Ing. Arne Kolbmüller, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig sowie Dagmar Szabados, Bürgermeisterin und Beigeordnete der Stadt Halle und Dipl.-Ing. Jörg Hermann, Präsident Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt anlässlich eines Gesprächs auf dem Leipziger Flughafen.

"Die Metropolregion Sachsendreieck – perspektivisch Metropolregion Mitteldeutschland – ist bereits jetzt geprägt von einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur und prädestiniert, sich im Wettbewerb der Regionen als innovativster Standort von Wissenschaft und Technologie sowie als herausragender Kulturraum zu behaupten. Dafür müssen wir den Wettbewerb der Köpfe gewinnen. Der Vorsprung durch Wissen ist die entscheidende Grundlage für die Ansiedlung von Schlüsseltechnologien, die wesentlich auf Ingenieurleistungen basieren. Ingenieure werden als wichtige Multiplikatoren Initiativen zur Stärkung der Metropolregion tatkräftig unterstützen", erklärte Dr.-Ing. Arne Kolbmüller, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen.

"Es muss uns gelingen, die Metropolregion Sachsendreieck international geschlossen zu präsentieren und dabei gleichzeitig die Eigenständigkeit der verschiedenen Regionen zu wahren. Nur mit starken Metropolen bringen wir die Region insgesamt nach vorn. Entscheidend ist dabei auch ein gemeinsames Marketing für die Region. Hier müssen Kompetenzen gebündelt und Synergieeffekte genutzt werden", sagte Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

"Halle, Leipzig, Merseburg und Bitterfeld bilden den Kern der Region Mitteldeutschland. Wir haben nicht nur "Strukturwandlungskompetenz", sondern mit einer imponierenden Wissenschaftslandschaft ein Alleinstellungsmerkmal, dass wir herausstellen und nutzen müssen", so dass Fazit von Dagmar Szabados, Bürgermeisterin und Beigeordnete der Stadt Halle. "Mitteldeutschland ist Wissensraum und Kulturraum zugleich. In unserer globalisierten Welt werden Kooperationen und das Bündeln von Kräften belohnt. Das fängt mit kleinen Schritten an, wie z.B. einer harmonisierten mitteldeutschen Bauordnung, denn man glaubt nicht, wie groß die Unterschiede von Stadt zu Stadt zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind", sagte Dagmar Szabados weiter.

"Die Metropolregion Sachsendreieck ist für Halle mit seinem starken Industrieumfeld, seinen Bildungseinrichtungen, d.h. für ganz Sachsen-Anhalt eine historische Chance. Magdeburg und Dessau müssen sich mit einbringen. Stadt und Umland sollten stärker als bisher zusammenarbeiten und die gemeinsamen Vorteile bündeln. Langfristig plädiere ich für eine Umbenennung der Metropolregion Sachsendreieck in Metropolregion Mitteldeutschland", sagte Dipl.-Ing. Jörg Hermann, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt.

 
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