Die Interessenvertretung sächsischer Ingenieure
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Ingenieurkammer Sachsen feiert 20-jähriges Jubiläum

Die erstmalige Verleihung der Wackerbarth-Medaille (v. l.):
Dr.-Ing. Arne Kolbmüller, Prof. Georg Unland, Dr.-Ing. Karsten Vietor, Prof. Hans Müller-Steinhagen, Prof. Klaus-Peter Schulze, Prof. Reinhard Erfurth
(Foto: Tobias Tanzyna)

Die Ingenieurkammer Sachsen feierte am 17. Oktober 2013 ihr 20-jähriges Jubiläum in der Leipziger Großmarkthalle. Rund 750 Gäste erlebten nicht nur die Auszeichnung des "Kohlrabizirkus" als "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst", sondern ebenso die erstmalige Verleihung der Wackerbarth-Medaille sowie einen abwechslungsreichen (Tanz-)Abend.

Die einzige Exzellenzuniversität in den ostdeutschen Bundesländern - die Technische Universität Dresden - erhielt mit der Wackerbarth-Medaille als erste Einrichtung die höchste Auszeichnung der Ingenieurkammer Sachsen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Ingenieurkammer Sachsen in der Leipziger Großmarkthalle überreichte Kammerpräsident Dr.-Ing. Arne Kolbmüller die Medaille an den Rektor der Technischen Universität, Prof. Dr.-Ing. habil. Hans Müller-Steinhagen.

„Graf Wackerbarth war der Begründer der ersten sächsischen Ingenieurakademie im Jahr 1712. Die Technische Universität Dresden steht in dieser jahrhundertelangen Tradition unseres Berufsstandes und konnte sich als erste Exzellenzuniversität im Freistaat etablieren.“, sagt Dr.-Ing. Arne Kolbmüller. „Die Wackerbarth-Medaille ist eine Auszeichnung von Technikern für Techniker. Mit ihrer Verleihung würdigen die sächsischen Ingenieure die herausragenden Leistungen der Technischen Universität Dresden in Forschung und Lehre – insbesondere die exzellente Ausbildung von Diplomingenieuren als ein international anerkanntes Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal. Denn ingenieurtechnisches Wissen schafft die Grundlagen für den zukünftigen technologischen Fortschritt und somit auch für verbesserte ökologische und wirtschaftliche Verhältnisse.“

„Dank der hervorragenden Leistungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat es die TU Dresden geschafft, als einzige Universität in den ostdeutschen Flächenländern den Titel einer Exzellenzuniversität zu erreichen. Als Technische Universität mit dem Kompetenzspektrum einer Volluniversität haben wir aus meiner Sicht die hervorragende Möglichkeit, wichtige Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie zum Beispiel Gesundheit, Energie, Kommunikation und Mobilität, zu erarbeiten. Stellvertretend für alle Mitglieder der TU Dresden freue ich mich über die Verleihung der Wackerbarth-Medaille, die ich als Bestätigung für die enorm positive Entwicklung unserer Universität betrachte“, bedankt sich Prof. Hans Müller-Steinhagen für die Auszeichnung.

Mit Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze (HTWK Leipzig) und Dr.-Ing. Karsten Vietor (Freier Ingenieur Dresden) – beides Gründungsmitglieder der Ingenieurkammer Sachsen – erhielten zwei kompetente Interessenvertreter der sächsischen Ingenieure ebenfalls die höchste Ingenieurkammerehrung. "Die Auszuzeichnenden haben sich wie wahre Sachsen präsentiert, denen ja nachgesagt wird – ich zitiere Tom Pauls – 'Der Sachse begreift den Rückschlag als Vorschlag'.", sagte Ehrenpräsident Prof. Reinhard Erfurth in seiner Laudatio. "Ihr Vorwärtsdrängen, Ihre Zukunftszuversicht, Ihr Optimismus hat uns Stück für Stück vorangebracht. Dorthin, wo wir gemeinsam hingehören – in die 1. Liga der Kreativen, Innovativen und handwerklich exzellent ausgebildeten Ingenieure.


Hier finden Sie einen Beitrag des Sachsen-Fernsehen sowie weitere Fotoeindrücke der Abendveranstaltung.

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