Die Interessenvertretung sächsischer Ingenieure
 Seite drucken

Sächsische Ingenieure im Gespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer

V.l.n.r.: Kammergeschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Klengel, Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Sprecher des Kammervorstandes Dipl.-Ing. (FH) Rolf Rau

V.l.n.r.: Kammergeschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Klengel, Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Sprecher des Kammervorstandes Dipl.-Ing. (FH) Rolf Rau

Am 5. April empfing Ministerpräsident Michael Kretschmer den Präsidenten der Ingenieurkammer Sachsen Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke, den Sprecher des Vorstandes Dipl.-Ing. (FH) Rolf Rau und Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Klengel zu einem Arbeitstreffen in der Staatskanzlei. 

Gleich zu Beginn des Gespräches nahm der Ministerpräsident eine Einladung der Kammervertreter an: „Ich komme im November zum Ingenieurkammertag, dem 25-jährigen Jubiläum der Ingenieurkammer Sachsen.“ Zugleich sagte Michael Kretschmer für ein Grußwort an die Teilnehmer zu.

Anschließend lenkten die Kammervertreter den Fokus auf die wesentlichen Zukunftsthemen für die sächsischen Ingenieure und fanden damit Gehör beim Ministerpräsidenten. Zum einen sei weiterhin eine fortlaufend hohe Investitionsquote im Freistaat notwendig. Und zum anderen müsse die Digitalisierung in den Behörden vorangebracht werden. Dies hatte zuletzt auch die Vertreterversammlung der Ingenieurkammer dringend gefordert. Ebenso sei die (infrastrukturelle) Entwicklung des ländlichen Raumes, die Reduzierung des Vergabeaufwandes, der Bürokratieabbau, die effiziente Koordinierung der einzelnen Verantwortungsträger, die Vereinfachung der Fördermittelvergabe sowie eine fachlich sinnvolle Reduzierung des Bauaufwandes weiter zu forcieren, so die Kammervertreter. Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die Wertschöpfung in Sachsen deutlich gesteigert werden muss, insbesondere um Fachkräfte und damit auch den Ingenieurnachwuchs in der Region zu halten. Als Voraussetzungen hierfür nannten die Kammervertreter

die Notwendigkeit angemessener und HOAI-konformer Honorare sowie die Sicherung eines hohen MINT-Anteils im Ingenieurstudium.

Abschließend sagte Michael Kretschmer die Fortsetzung des traditionellen Wackerbarth-Forums der Ingenieurkammer Sachsen zu.  Dies wird − dem Vorschlag des Ministerpräsidenten folgend − im März 2019 zu dem Thema "Building Information Modeling in Sachsen" stattfinden.