Die Interessenvertretung sächsischer Ingenieure
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Ingenieurkammer Sachsen
 

Sächsischer Staatspreis für Baukultur ausgelobt
 
 
 

Die Auslobung zum diesjährigen Sächsischen Staatspreis für Baukultur, der unter dem Motto "Baukunst schafft Orte der Begegnung" steht, wurde veröffentlicht. Auslobende sind das Sächsische Staatsministerium des Innern, die Architektenkammer Sachsen sowie die Ingenieurkammer Sachsen. Gewürdigt werden Beiträge, die gestalterisch wahrnehmbare, städtebauliche Werte innehaben. Diese sollen die Kommunikation von Menschen allein schon durch ihre optimale Funktionalität befördern. Die Spannweite der Bauwerke reicht vom Schulplatz über das Krankenhaus bis hin zum öffentlichen Platz einer Stadt oder der Parkanlage. Die staatliche Anerkennung spricht dabei Bauherren, Planer und Ausführende an. Zu dem Wettbewerb sind Arbeiten als realisierte Projekte zugelassen, die in den letzten zehn Jahren im Freistaat Sachsen entstanden sind. Der Sächsische Staatspreis ist in diesem Jahr mit einem Gesamtpreisgeld von 15.000 EUR dotiert. Die Auslobungs- und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter dem folgenden Link (Einreichungsfrist ist der 1. September 2015).

Auslobungs- und Bewerbungsunterlagen 



 
Ehrenpräsident Dr.-Ing. Arne Kolbmüller erhält Verdienstorden des Freistaates Sachsen
 
 
 

Ministerpräsident Stanislaw Tillich verlieh am 26. Juni den Verdienstorden des Freistaates Sachsen an zwölf Bürgerinnen und Bürger, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich in herausragendem Maße engagiert haben - unter ihnen: Der Ehrenpräsident der Ingenieurkammer Sachsen, Dr.-Ing. Arne Kolbmüller. Mit der Verleihung würdigte Ministerpräsident Tillich das herausragende Engagement Dr.-Ing. Kolbmüllers zur wirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Stärkung Sachsens. Bereits seit 1990 wirkte er kontinuierlich am Aufbau der Ingenieurkammer Sachsen mit und bekleidete das Präsidentenamt von 2003 bis Anfang 2015. 



 
Bundestag stärkt Freien Berufen und Kammern den Rücken
 
 
 

Der Bundestag hat am 2. Juli einen Antrag von CDU/CSU und SPD (Drucksache 18/5217) angenommen, der sich auf die Bewertung nationaler Reglementierungen des Berufszugangs durch die Europäische Kommission bezieht. Die derzeit in der EU laufende Evaluierung dieser Reglementierungen müsse sicherstellen, so das Parlament, dass die Reglementierungen des Berufszugangs und Berufsübergangs zwischen den Mitgliedstaaten vergleichbar sind. Die Bundesregierung wird aufgefordert darauf zu achten, dass unterschiedliche Regulierungskonzepte nicht von vornherein die Liberalisierung im EU-Binnenmarkt behindern, dass eine hohe Qualität freiberuflicher und handwerklicher Leistungen und Produkte und dazu „notwendige, bewährte und verhältnismäßige Berufszugangsregeln“ gewahrt bleiben und dass die Frage der Reglementierung von Berufen eine autonome Entscheidung der Mitgliedstaaten ist. Die „bewährte Selbstverwaltung“ und das System der Kammern will der Bundestag beibehalten. Eine Aufhebung oder Absenkung dieser Standards würde nicht nur zu einem Qualitätsverlust führen, sondern auch Zusatzaufwand und erweiterte staatliche Kontrollen bedeuten, heißt es zur Begründung.

Antrag von CDU/CSU und SPD



 
Abschlussbericht der Reformkommission Großprojekte
 
 
 

In ihrem Endbericht legt die von der Bundesregierung eingesetzte Reformkommission Großprojekte konkrete Empfehlungen vor, wie Zeit- und Kostenpläne bei großen Infrastrukturprojekten künftig besser eingehalten werden können. Untersucht wurde der gesamte Bauprozess von der ersten Projektidee über den Planungsvorgang, das Vergabeverfahren, den Bau bis zum Betrieb. Dabei wurden Ursachen für Kosten- und Terminüberschreitungen identifiziert, Lösungsvorschläge entwickelt und Handlungsempfehlungen in Form eines "10-Punkte-Aktionsplans"entwickelt:

 

  1. Nutzung digitaler Methoden - Building Information Modeling
  2. Erst planen, dann bauen
  3. Risikomanagement und Erfassung von Risiken im Haushalt
  4. Stärkere Transparenz und Kontrolle
  5. Kooperatives Planen im Team
  6. Vergabe an den Wirtschaftlichsten, nicht den Billigsten
  7. Partnerschaftliche Projektzusammenarbeit
  8. Außergerichtliche Streitbeilegung
  9. Verbindliche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
  10. Klare Prozesse und Zuständigkeiten/Kompetenzzentren

 

Eine Empfehlung der Reformkommission ist es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Die Methodik des digitalen fünfdimensionalen Planens - drei Dimensionen plus Kosten und Termine - wird mit BIM umschrieben (Building Information Modeling). Sie nutzt gegenüber herkömmlichen computergestützten Planungs-Modellen deutlich mehr Informationen, vernetzt diese und schafft so eine synchronisierte Datenbasis, auf die alle am Projekt Beteiligten zugreifen können.

Reformkommission Großprojekte 



 
Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte
 
 
 

Das Bundesumweltministerium veröffentlichte am 1. Juli den neuen „Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung“. Die Projekte sollen insbesondere einen Beitrag zur Erreichung des deutschen Klimaziels für 2020 leisten und damit die Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz unterstützen. Für den nationalen Teil dieses Programmes stehen insgesamt 280 Millionen EUR zur Verfügung.

Förderaufruf



 
Bundesbauministerium unterstützt Entwicklung von Kleinstädten mit mehr als 1 Million Euro
 
 
 

Das Bundesbauministerium hat Ende Juni ein Modellvorhaben des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus gestartet. Mit diesem Modellvorhaben soll die Entwicklung von Kleinstädten in peripheren Lagen gefördert werden. Von den mehr als 70 Bewerberkommunen hat die Jury acht Städte ausgewählt, davon zwei in Sachsen: Großschönau und Rodewisch. Insgesamt stellt das BMUB rund 1,1 Millionen Euro für das Forschungsfeld bereit.

Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen



 
Ingenieurkammer tritt Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden bei
 
 
 

Die Ingenieurkammer Sachsen ist seit dem 1. Juli Mitglieder der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden. Die Fördergesellschaft wurde 1991 anlässlich ihres 70. Gründungsjubiläums wieder ins Leben gerufen. Zentrales Anliegen des Fördervereins ist es, den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und intensive Beziehungen zu allen Bereichen der Gesellschaft zu knüpfen. Hierzu realisiert die Gesellschaft jährlich mehr als 200 Projekte.

Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden 



 
Seminare und Veranstaltungen
 
 
 

26. August 2015 in Leipzig
Vergabeverfahren positiv gestalten - 4 Schritte zu einem rechtssicheren Zuschlag Programm und Anmeldung

4.-19. September 2015 in Dresden
Barrierefrei bauen – neue DIN 18040 in der Planung und ihrer Anwendung
Programm und Anmeldung

8. September 2015 in Dresden
9. Sächsischer Radontag / 11. Tagung Radonsicheres Bauen 2015
Programm und Anmeldung 

Weitere Seminare und Veranstaltungen unter: www.ing-sn.de/kalender/



 
Nr. 13 vom 7. Juli 2015
Sachsen. Land der Ingenieure

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