Die Interessenvertretung sächsischer Ingenieure
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Stiftung "Sachsen . Land der Ingenieure" unterstützt Projektwoche des MANOS-Gymnasiums Dresden

Hanna Margitudis (li.) und Johanna Mühlwitz (mi.)

[10.03.11] Stolz präsentierten die Schülerinnen der Klasse 8b des MANOS-Gymnasiums Dresden Hanna Margitudis und Johanna Mühlwitz ihre Urkunden für das zweitbeste Poster, die ihnen der Rektor der TU Dresden Herr Prof. Dr. Dr.-Ing. habil. Hans Müller-Steinhagen anlässlich der Abschlussveranstaltung der wissenschaftlichen Projektwoche am 4. März 2011 überreicht hatte.

Vorausgegangen war für die beiden Schülerinnen eine anstrengende aber auch sehr interessante und mit vielen neuen Erkenntnissen verbundene Woche unter der Betreuung von Vizepräsident Dipl.-Ing. Joachim Stübner, der auch Gründungsmitglied der Stiftung ist. Sie hatten sich für eines der beiden Projekte beworben, die im Rahmen des Kooperationsvertrages der Stiftung „Sachsen . Land der Ingenieure“ mit dem Dresdner MANOS-Gymnasium für die diesjährige wissenschaftliche Projektwoche ausgeschrieben waren – ihr Thema war „Bauschutt – Abfall oder Wertstoff“. Für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts zeichnete die Bürogemeinschaft Stübner + Otto | Architekten + Ingenieure in Kooperation mit dem ERGO Umweltinstitut Dresden verantwortlich.

Der erste Tag begann mit kurzen Erläuterungen zum Thema und zu den gesetzlichen Grundlagen (Kreislaufwirtschaftsgesetz und Europäisches Abfallverzeichnis). Es wurde vermittelt, dass Bauschutt heute zu großen Teilen weiterverwendet wird und nur hoch schadstoffbelastete Abfälle deponiert werden. Ziele sind eine Ressourcen schonende Bauwirtschaft,
saubere Böden und Grundwasser sowie der Ausschluss von Kontaminationen im Boden, da an der Stelle ein Kindergarten errichtet werden soll. Bei einer Fahrt zu verschiedene Baustellen (Neubau, Rückbau, Sanierung) konnten die Schülerinnen erfahren, dass im Bauingenieurwesen ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichen Grundlagen von Mathematik über Chemie und Physik bis zu Geologie notwendig ist.

Am zweiten Tag lernten sie die Tätigkeitsfelder des ERGO-Umweltlabors kennen, waren beim Aufbereiten der Proben dabei und konnten die verschiedenen Untersuchungsmethoden verfolgen. Danach bekamen sie die Auswertung der Messergebnisse und Klassifikationen der beprobten Bauteile erläutert und konnten selbst anhand der Grenzwerte bei der Vorbereitung des Untersuchungsberichtes mitwirken.

Die beiden folgenden Tage nutzen die Schülerinnen für die Ausarbeitung ihres Vortrages und die Vorbereitung einer Power-Point-Präsentation.

Insbesondere die anschauliche und gut gestaltete Darstellung ihrer Ergebnisse auf einem Poster beeindruckte die Jury so, dass ihnen der Zweite Preis in der Klassenstufe 8 zuerkannt und im Rahmen der Abschlussveranstaltung am fünften und letzten Tag vom Rektor der Technischen Universität Herrn Prof. Dr. Dr.-Ing. habil. Hans Müller-Steinhagen verliehen wurde.

Das Fazit:
Diese Woche war für beide Seiten sehr spannend. Die Schülerinnen konnten dabei einen guten Einblick in die vielseitigen und interessanten Aufgabenbereiche eines Bauingenieurs gewinnen und mit der Betreuung wurde zugleich ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Nachwuchsgewinnung geleistet.

Auch im Jahr 2012 werden wissenschaftliche Projektwochen stattfinden und wir legen Ihnen bereits jetzt nahe, sich ebenfalls mit einem Projekt aus Ihrem Arbeitsbereich zu beteiligen. 



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